Was ist eine Goldimplantation?
Bei der Goldimplantation werden kleine Partikel aus Feingold entsprechend der individuellen Behandlungsplanung in das Gewebe nahe dem betroffenen Gelenk beziehungsweise der zu behandelnden Region eingebracht.
Die Behandlung erfolgt ambulant. Die zu behandelnde Region wird örtlich betäubt.
Das Verfahren kann bei ausgewählten Patientinnen und Patienten mit länger bestehenden, arthrosebedingten Beschwerden als mögliche zusätzliche Behandlungsoption geprüft werden.
Ob eine Goldimplantation im persönlichen Fall infrage kommt, lässt sich erst nach einem ärztlichen Gespräch, einer Untersuchung und der Beurteilung vorhandener Befunde entscheiden.
Das Wichtigste zur Behandlung
- Beschwerden, Befunde und bisherige Behandlungen werden zunächst sorgfältig besprochen.
- Die Goldimplantation wird ambulant durchgeführt.
- Die zu behandelnde Region wird örtlich betäubt.
- Kleine Partikel aus Feingold werden entsprechend der persönlichen Planung eingebracht.
- Eine Behandlung kann beispielsweise bei Beschwerden an Knie, Hüfte, Hand, Schulter, Wirbelsäule, Fuß oder Sprunggelenk geprüft werden.
- Die Entscheidung erfolgt individuell und erst nach ärztlicher Untersuchung.
So läuft die Behandlung ab
Von der persönlichen Beurteilung bis zu den Hinweisen für die Zeit nach dem Eingriff.
Gespräch und Untersuchung
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und bisherigen Behandlungen. Vorhandene Arztberichte, Röntgen-, CT- oder MRT-Befunde können einbezogen werden.
Persönliche Planung
Kommt die Behandlung grundsätzlich infrage, werden Ablauf, mögliche Alternativen, individuelle Risiken, Grenzen des Verfahrens und die voraussichtlichen Kosten besprochen.
Behandlung und Nachsorge
Nach örtlicher Betäubung werden die Goldpartikel entsprechend der persönlichen Behandlungsplanung eingebracht. Danach erhalten Sie individuelle Hinweise für die erste Zeit nach dem Eingriff.
Wann kann eine Goldimplantation erwogen werden?
Eine Goldimplantation kann bei ausgewählten länger bestehenden arthrosebedingten Gelenkbeschwerden als mögliche Behandlungsoption geprüft werden.
Für die ärztliche Beurteilung sind unter anderem Ursache und Dauer Ihrer Beschwerden, das betroffene Gelenk, vorhandene Veränderungen, bisherige Behandlungen und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand wichtig.
Nicht alle Gelenk- oder Rückenschmerzen werden durch Arthrose verursacht. Deshalb muss zunächst geklärt werden, woher Ihre Beschwerden kommen.
Was die Goldimplantation nicht leisten kann
Die Goldimplantation kann eine Arthrose nicht heilen und bereits entstandene Knorpel- oder Gelenkschäden nicht rückgängig machen.
Sie ist nicht automatisch ein Ersatz für Physiotherapie, Medikamente oder eine medizinisch notwendige Operation.
Welche Behandlung für Sie medizinisch sinnvoll erscheint, wird individuell und ergebnisoffen beurteilt.
Wie ist die wissenschaftliche Datenlage?
Zur Goldimplantation liegen klinische Erfahrungen und einzelne wissenschaftliche Untersuchungen vor. Die bisherige Datenlage ist jedoch begrenzt.
Die vorhandenen Untersuchungen erlauben keine sichere Vorhersage darüber, ob und in welchem Umfang sich die Beschwerden eines einzelnen Patienten verändern.
Behandlung und Kosten
Die individuelle ärztliche Beratung, Untersuchung, Befundbeurteilung und Behandlung erfolgen privatärztlich.
Über die voraussichtlichen Kosten werden Sie vor einer geplanten Behandlung informiert.
Privatversicherte und Beihilfeberechtigte sollten vor der Behandlung bei ihrem jeweiligen Kostenträger erfragen, ob und in welcher Höhe eine Erstattung möglich ist. Eine Kostenübernahme kann von der Praxis nicht zugesichert werden.
Haben Sie Fragen zur Goldimplantation?
Sie müssen sich vor dem ersten Kontakt noch nicht für eine Behandlung entschieden haben. Rufen Sie mich gerne an und schildern Sie mir kurz Ihr Anliegen.