Schmerzen an Händen und Fingern können den Alltag stärker beeinflussen, als es für andere Menschen sichtbar ist. Wenn Greifen, Schreiben, Öffnen oder andere vertraute Handbewegungen zunehmend schwerfallen, entsteht verständlicherweise der Wunsch nach weiteren Behandlungsmöglichkeiten.
Mit der Goldimplantation steht ein ambulantes Verfahren zur Verfügung, das bei ausgewählten chronischen Gelenkbeschwerden als weitere Behandlungsoption geprüft werden kann. Auf dieser Seite möchte ich Ihnen verständlich und transparent zeigen, wie die Methode durchgeführt wird, welche Möglichkeiten mit ihr verbunden sein können und wo ihre Grenzen liegen.
Gerade an den kleinen Gelenken von Hand und Fingern ist eine genaue Untersuchung besonders wichtig. Zunächst muss geklärt werden, welches Gelenk die Beschwerden verursacht und ob tatsächlich eine Arthrose oder eine andere Erkrankung vorliegt.
Ob eine Goldimplantation für Sie persönlich infrage kommt oder ob eine andere konservative beziehungsweise operative Behandlung geeigneter ist, lässt sich erst nach einem ärztlichen Gespräch, einer Untersuchung und der Beurteilung Ihrer Befunde entscheiden.
Mein Anliegen ist eine ehrliche und individuelle Beratung, bei der Ihre Beschwerden, die Beweglichkeit Ihrer Hände und Ihre persönliche Lebenssituation im Mittelpunkt stehen.
Ihr Dr. med. Karl-Dieter Hölz
Eine Flasche öffnen, einen Schlüssel drehen, schreiben, kochen oder kleine Gegenstände greifen: Unsere Hände sind nahezu den ganzen Tag im Einsatz. Schmerzen und Steifigkeit können deshalb selbst einfache Tätigkeiten überraschend anstrengend machen.
Manche Betroffene bemerken zunächst nur ein Ziehen beim kräftigen Zugreifen. Später können einzelne Gelenke steifer werden, anschwellen oder an Kraft verlieren. Besonders Beschwerden am Daumen können viele alltägliche Handgriffe erschweren.
Wichtig ist zunächst eine sorgfältige Einordnung der Ursache. Denn Schmerzen, Schwellungen oder Kraftverlust an Hand und Fingern können neben Arthrose auch durch andere Erkrankungen ausgelöst werden.
Die Beschwerden entwickeln sich häufig schleichend und können je nach betroffenem Gelenk unterschiedlich sein.
Festes Zugreifen, das Öffnen eines Glases oder Drehbewegungen mit Hand und Daumen können schmerzhaft werden.
Einzelne Gelenke können sich nach Ruhephasen steif anfühlen, verdicken oder zeitweise geschwollen sein.
Feinmotorische Tätigkeiten können schwerer fallen und die gewohnte Griffkraft kann nachlassen.
Unter Hand- und Fingerarthrose werden verschiedene Gelenkbereiche zusammengefasst. Für die Behandlung ist entscheidend, welches Gelenk tatsächlich die Beschwerden verursacht.
Eine Arthrose am Übergang zwischen Daumen und Handwurzel wird Rhizarthrose genannt. Besonders Greif-, Halte- und Drehbewegungen können Beschwerden auslösen.
Veränderungen an den mittleren Fingergelenken können zu Schmerzen, Verdickungen und einer eingeschränkten Beweglichkeit führen.
Auch die Gelenke nahe den Fingerspitzen können betroffen sein und sich im Verlauf verdicken oder in ihrer Beweglichkeit verändern.
Die Gelenkflächen sind von einer Knorpelschicht überzogen. Sie unterstützt eine möglichst reibungsarme Bewegung und verteilt Belastungen innerhalb des Gelenks.
Bei einer Arthrose kann sich der Gelenkknorpel im Laufe der Zeit verändern und an Substanz verlieren. Auch der darunterliegende Knochen, die Gelenkkapsel, Bänder und weitere umliegende Strukturen können an den Beschwerden beteiligt sein.
Sichtbare Veränderungen und die tatsächlich empfundenen Beschwerden stimmen nicht immer genau überein. Für die Behandlung sind daher sowohl die ärztlichen Befunde als auch Schmerzen, Beweglichkeit, Griffkraft und die persönlichen Einschränkungen im Alltag wichtig.
Die Goldimplantation kann geschädigten Knorpel nicht wiederherstellen und eine Arthrose nicht heilen. Sie kann jedoch bei ausgewählten chronischen Beschwerden als zusätzliche Behandlungsoption ärztlich geprüft werden.
Wenn Schmerzen das Greifen, Schreiben oder andere Handbewegungen bereits länger beeinträchtigen, kann es sinnvoll sein, neben den bisherigen Maßnahmen weitere Behandlungsmöglichkeiten kennenzulernen.
Bei der Goldimplantation werden kleine Partikel aus Feingold in das Gewebe nahe ausgewählter betroffener Gelenke eingebracht. Die Behandlung erfolgt ambulant und unter örtlicher Betäubung.
Gerade weil Hände und Finger im Alltag ständig benötigt werden, kann die Goldimplantation in ausgewählten Fällen eine interessante zusätzliche Möglichkeit sein, die im persönlichen Gespräch geprüft und eingeordnet wird.
Ob das Verfahren im persönlichen Fall infrage kommt, hängt unter anderem davon ab, welches Gelenk betroffen ist, wodurch die Beschwerden verursacht werden, welche Befunde vorliegen und welche Behandlungen bereits erfolgt sind.
Die Goldimplantation ist nicht automatisch ein Ersatz für Handtherapie, Übungen, Schienen, Medikamente oder eine medizinisch notwendige Operation. Alle im Einzelfall wichtigen Möglichkeiten werden im persönlichen Gespräch transparent und ergebnisoffen besprochen.
Ein persönliches ärztliches Gespräch kann insbesondere sinnvoll sein, wenn:
Von der ersten persönlichen Einschätzung bis zu den Hinweisen für die Zeit nach der Behandlung.
Zunächst besprechen wir Ihre Beschwerden, die Einschränkungen im Alltag, Vorerkrankungen und bisherigen Behandlungen. Vorhandene Arztberichte, Röntgenbilder oder andere Befunde können Sie gerne mitbringen.
Hand, Daumen und Finger werden ärztlich untersucht. Dabei wird geklärt, welches Gelenk die Beschwerden verursacht. Anschließend werden die Goldimplantation und andere mögliche Behandlungen verständlich besprochen.
Entscheiden Sie sich nach der ärztlichen Aufklärung für die Behandlung, wird diese ambulant in der Privatpraxis durchgeführt. Nach örtlicher Betäubung werden die Goldpartikel entsprechend der persönlichen Planung eingebracht.
Nach der Behandlung erhalten Sie persönliche Hinweise zur Schonung und zur Nutzung der Hand in den folgenden Tagen. Bei einem unauffälligen Verlauf ist häufig keine umfangreiche routinemäßige Nachuntersuchung erforderlich. Ob eine Kontrolle sinnvoll ist, wird individuell festgelegt.
Zur Goldimplantation liegen klinische Erfahrungen und einzelne wissenschaftliche Untersuchungen am Menschen vor. Die bisherige Datenlage ist jedoch begrenzt.
Die bekannten kontrollierten Humanstudien zur gelenknahen Goldimplantation untersuchten andere Körperbereiche, insbesondere Menschen mit Kniearthrose oder Arthrose der Halswirbelsäule.
Die dort beobachteten Ergebnisse lassen sich nicht ohne Weiteres auf die kleinen Gelenke von Hand, Daumen und Fingern übertragen. Eine verlässliche allgemeine Erfolgsquote für Hand- oder Fingerarthrose kann daraus deshalb nicht abgeleitet werden.
Die Goldimplantation kann im persönlichen Gespräch als weitere Behandlungsoption geprüft werden. Dabei werden die begrenzte Studienlage, etablierte Behandlungen und Ihre individuelle Situation offen berücksichtigt.
Die Beratung und Behandlung erfolgen in der Privatpraxis von Dr. med. Karl-Dieter Hölz. Die Goldimplantation wird als privatärztliche Selbstzahlerleistung angeboten.
Im unverbindlichen Erstgespräch können Ihre Beschwerden, vorhandene Befunde und die grundsätzlichen Behandlungsmöglichkeiten zunächst persönlich besprochen werden.
Gesetzlich Versicherte sollten eine mögliche Kostenübernahme vor der Behandlung direkt mit ihrer Krankenkasse klären. Liegt keine ausdrückliche Zusage der Krankenkasse vor, sind die Behandlungskosten selbst zu tragen.
Privatversicherte und Beihilfeberechtigte werden gebeten, vor der Behandlung bei ihrer privaten Krankenversicherung oder Beihilfestelle nachzufragen, ob und in welcher Höhe eine Erstattung möglich ist.
Die Erstattung richtet sich nach Ihren persönlichen Vertrags- und Tarifbedingungen und kann von der Praxis nicht zugesichert werden. Über die voraussichtlichen Behandlungskosten werden Sie vor einer geplanten Durchführung informiert.
Nein. Eine Goldimplantation kann vorhandene Knorpelschäden nicht rückgängig machen und eine Arthrose nicht heilen. Sie wird bei ausgewählten chronischen Beschwerden als mögliche zusätzliche Behandlungsoption geprüft.
Ob eine Goldimplantation im Bereich des Daumensattelgelenks technisch und medizinisch infrage kommt, hängt vom persönlichen Befund und der genauen Ursache der Beschwerden ab. Dies wird nach Untersuchung und Sichtung vorhandener Befunde individuell entschieden.
Ja, eine Arthrose kann an mehreren Finger- oder Daumengelenken gleichzeitig auftreten. Trotzdem muss für jedes schmerzhafte Gelenk geprüft werden, wodurch die Beschwerden verursacht werden und welche Behandlung sinnvoll sein kann.
Nicht grundsätzlich. Übungen, Handtherapie, Schienen, Medikamente und gegebenenfalls operative Verfahren gehören abhängig vom Befund zu den möglichen Behandlungen. Die Goldimplantation wird als zusätzliche Option ergebnisoffen eingeordnet.
Das lässt sich nicht allgemein beantworten. Ob eine Operation notwendig oder sinnvoll ist, hängt vom betroffenen Gelenk, dem persönlichen Befund und den bisherigen Behandlungen ab. Die Goldimplantation kann als weitere Möglichkeit besprochen werden, darf eine medizinisch notwendige Operation jedoch nicht unangemessen verzögern.
Nein. Im unverbindlichen Erstgespräch werden Ihre Beschwerden, Befunde und die möglichen Behandlungswege verständlich besprochen. Anschließend können Sie in Ruhe entscheiden, wie Sie weiter vorgehen möchten.
Ja. Die Goldimplantation wird ambulant in der Privatpraxis und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die genaue Planung erfolgt individuell.
Bei einem unauffälligen Verlauf ist häufig keine umfangreiche routinemäßige Nachuntersuchung erforderlich. Ob und wann eine Kontrolle sinnvoll ist, wird individuell festgelegt. Bei neuen oder zunehmenden Beschwerden sollte die Praxis kontaktiert werden.
Die Goldimplantation wird als privatärztliche Selbstzahlerleistung angeboten. Gesetzlich und privat Versicherte sollten eine mögliche Erstattung vorab direkt mit ihrem jeweiligen Kostenträger klären. Eine Kostenübernahme kann von der Praxis nicht zugesichert werden.
In einem unverbindlichen Erstgespräch können Ihre Beschwerden, vorhandene Befunde und mögliche nächste Schritte verständlich, transparent und ergebnisoffen besprochen werden.